Call of Duty: WWII – Wenig Fortschritt, viel Rückschritt

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Mit dem neuesten Call of Duty kehrt der 2. Weltkrieg zurück…und alte Probleme

Wenn man anfängt über neue Call of Duty Teile zu sprechen wird man entweder belächelt oder verspottet. Nicht grundlos, denn seit Jahren ist weder im Gameplay noch in der Grafik ein Fortschritt zu sehen. Immer wieder auftretende Bugs und Serverprobleme sind der Alltag. Seit dem neuesten Teil ist es sogar noch schwieriger geworden in ein Spiel beizutreten bzw. eine Lobby zu finden. Kurz nach dem Release von CoD WWII waren auch schon die Server zusammengebrochen und das Spiel quasi unspielbar. Nur der Story-Modus, welcher relativ gut ist, konnte gespielt werden. Für ein Spiel wie Call of Duty and Activision, welche jährlich Millionensummen an Profit erwirtschaften sind diese Server ein Armutszeugnis.

cod ww2

Welche Bugs sind bekannt?

Besonders auf dem PC gibt es erstaunliche viele Bugs. So werden Waffen plötzlich unsichtbar, Spieler können durch Wände gehen, das Spiel friert plötzlich ein, Orden werden nicht angezeigt, die Verbindung wird plötzlich getrennt und Waffen lassen sich nicht aufleveln. Das sind nur einige Bugs, welche seit dem neuesten Update plötzlich auftreten. Falls ihr weitere Fehler nach dem Update findet kommentiert bitte. Wie kann es sein, dass ein Spiel welches jedes Jahr auf demselben Engine beruht und das sehr viel Geld in die Kassen spült, immer noch so viele Fehler beherbergt?

 

Hier sind sie nochmal im Video zusammengefasst:

 

Für viele Gamer ist CoD ein Sammelbecken für minderjährige Noobs

Wer kennt sie nicht…die Memes rundum Call of Duty. Wilde Beleidigungen oder Spieler welche Musik in ihr Mikro spielen. Was wie ein schlechter Witz klingt ist leider völlig normal bei CoD. Nicht umsonst gibt es zum Beispieler viele Spieler von Battlefield, Rainbow Six oder anderen Egoshootern, welche Call of Duty und dessen Community nicht ernstnehmen kann. Jeder der schon mal im Multiplayer gespielt hat wird diese Erfahrung gemacht haben.

DLCs und Premium-Währungen bei Call of Duty

Schon seit Jahren verdient Activision sehr gut an den Verkauf von kostenpflichtigen DLCs in Form von Maps. Nicht nur für den normalen Multiplayer, sondern auch für den Zombie Modus. So werden zum Beispiel Maps wie “Kino der Toten” (CoD: Black Ops) für neuere Versionen des Spiels zum Verkauf angeboten. Also bereits vorhandener Inhalt wird wiederverkauft. Ein ziemlich gutes Geschäftsmodell. Ein anderes Geschäftsmodell welches boomt ist der Verkauf von Premium Währungen wie zum Beispiel Call of Duty Points. Damit lassen sich dann Boxen öffnen, wo Waffen oder andere Gegenstände drin sind. Nicht nur das man die Spieler auffordert das Spiel für ca. 60€ zu kaufen, sondern bieten sie dich Mikrotransaktionen und DLCs auch “Upsells” an.

 

Fazit:

Das Call of Duty Franchise zählt jedes Jahr zu den Bestsellern und jedes Jahr werden die Gamer enttäuscht. Anstatt aber das Spiel entscheidend zu verbessern oder fehlerfrei zu machen werden immer weiter DLCs angeboten oder die Mikrotransaktionen erweitert. Hier werden die Gamer gnadenlos ausgenommen. Wie bei anderen Spielen wie FIFA 18 oder Star Wars Battlefront 2 geht es den Herstellern hier lediglich um die Profitmaximierung und nicht um den Spielspaß. Das führt zu einem Konflikt zwischen den Gamern, welche ein hochqualitatives Spiel erwarten (zu recht, schließlich geben sie ja viel Geld dafür aus) und den Herstellern, welche mit dem geringsten Aufwand den größtmöglichen Gewinn erwirtschaften wollen.

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